Vom Dschungel in den Schnee: In 10 Tagen um die Welt

(Kontext: Dezember 2008. Wir sind erst seit zehn Tagen zurück in Europa. Der Kontrast könnte nicht größer sein: Statt kambodschanischer Hitze erleben wir unseren ersten richtigen Winter – und die Kinder stürzen sich mit einer Begeisterung in den Schnee, die uns alle ansteckt.)

Pistengaudi statt Tropenhitze

Heute waren wir bereits zum dritten Mal mit den Kindern auf der Skipiste! Es ist kaum zu glauben: Vor anderthalb Wochen schwitzten wir noch in der Hitze Asiens, und jetzt stehen wir im Schnee.

Marlens Schwester Heidi hat sich als fantastische Skilehrerin erwiesen und den Kids in Rekordzeit eine Menge beigebracht. Bianca entpuppt sich als echte Sportskanone, und auch Evelyn hat sichtlich Spaß an der Geschwindigkeit. Heute Mittag waren die beiden kaum zu bremsen – sie kommen inzwischen ohne fremde Hilfe einen steilen Hang hinunter! Wenn sie doch mal umfallen, wird nicht geweint, sondern herzhaft gelacht.

Kulinarischer Tapetenwechsel

Nicht nur sportlich, auch kulinarisch sind wir in einer neuen Welt angekommen. Gestern Abend gab es Fondue – und was soll ich sagen? Es ist prompt zum neuen Lieblingsessen der Kinder erklärt worden. Den Reis vermissen sie momentan überhaupt nicht. Wenn es so viele andere gute Dinge zu entdecken gibt, fällt der Abschied von den gewohnten Mahlzeiten offenbar ganz leicht!

Wir genießen diese ersten Tage in der Heimat in vollen Zügen und staunen, wie schnell sich Kinder an eine völlig neue Umgebung anpassen können.

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