Übergänge gehören zum Leben – ob im Beruf, in der Familie oder im Dienst. In den letzten Monaten haben wir selbst erlebt, wie herausfordernd es sein kann, Aufgaben loszulassen, Abschiede zu gestalten und Neues vorzubereiten. Doch immer wieder wurden wir daran erinnert: Gottes Treue ist unser sicherer Anker.
Ein Vers, der uns besonders begleitet hat, ist Psalm 71,15:
„Aus meinem Mund wird man hören, wie du deine Treue erweist, den ganzen Tag will ich davon reden, dass du Rettung schenkst.“
Wie wir das konkret erlebt haben – und warum Gebet dabei eine zentrale Rolle spielt – möchten wir hier teilen.
1. Abschiede als Teil des Weges
Loslassen ist nicht immer einfach. Als wir unsere Aufgaben an Nachfolgerinnen übergaben, gab es Momente, in denen wir uns fragten: Wird alles gelingen? Besonders bei der Übergabe eines Verantwortungsbereichs stand die Planung zeitweise auf der Kippe. Doch gerade in dieser Phase erlebten wir, wie wichtig Gebet und Gemeinschaft sind.

Zweimal schrieben wir eine Notfall-E-Mail an unsere Gebetspartner – und die Reaktionen waren ermutigend: Viele antworteten persönlich und beteten gezielt für die Herausforderungen. Am Ende wurde alles gut. Das hat uns gezeigt: Wie gut haben wir es, dass wir uns mit unseren Anliegen an Gott und an Menschen wenden können, die für uns beten.
→ Vielleicht stehst auch du vor einer Herausforderung, die größer erscheint, als das man sie allein bewältigen kann. Vertraue darauf: Auch du kannst Gottes Treue konkret erleben. Unsere Ermutigung an dich: Such dir vertrauenswürdige Menschen, die mit dir darum beten, dass Gott Türen öffnet.
2. Die Kraft der Gebetspartner
Ohne die treue Unterstützung unserer Gebetspartner wäre dieser Übergang nicht möglich gewesen. Einige von ihnen sind besonders eng mit uns verbunden und haben regelmäßig nachgefragt. Das Wissen hat uns getragen: Da ist jemand, der vor Gott für uns einsteht.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Gebet ist aktiver Dienst. Manche Menschen begleiten uns seit Jahren, andere sind neu dazugekommen. Allen gilt unser Dank – denn ihre Fürbitte schenkt uns immer wieder Kraft, Klarheit und Frieden.
Vielleicht fragst du dich: Bewirkt mein Gebet wirklich etwas? Unsere Erfahrung ist ein klares Ja. Wir erleben es von Gebetsbrief zu Gebetsbrief aufs Neue.

→ Einladung zum Mitmachen: Wenn du uns auf unserem spannenden Weg nach Kambodscha begleiten möchtest, freuen wir uns sehr. Gerade in der Übergangsphase brauchen wir diese Unterstützung mehr denn je – für uns, aber auch für unsere drei Töchter.
3. Was jetzt kommt: Der Blick nach vorn
Unser Flug nach Kambodscha ist für den 12. Mai 2026 gebucht. Bis dahin liegt eine intensive Zeit vor uns:
- Familienzeit: Wir begleiten unsere Töchter bei ihren Umzügen, feiern gemeinsame Geburtstage und bereiten den Abschied von unserem Zuhause in Deutschland vor.
- Gemeindebesuche: Uns ist wichtig, noch einmal Zeit in unseren sendenden Gemeinden (Leidenhofen, Marburg, Gstaad) zu verbringen – für persönliche Begegnungen und Abschiede.
- Vorbereitung auf Kambodscha: Wir treffen letzte Absprachen, halten Vorträge über unsere kommende Arbeit und nehmen uns Zeit, um Kraft zu tanken.
Diese Monate sind für uns eine Zeit des Übergangs – geprägt von Dankbarkeit für das Vergangene und Vorfreude auf das, was kommt.
→ Ausblick: Wir wissen nicht genau, welche konkreten Aufgaben uns in Kambodscha erwarten. Aber wir vertrauen darauf, dass der Gott, der uns bis hierher geführt hat, auch den nächsten Abschnitt begleitet. Und wir sind dankbar, dass wir diesen Weg nicht allein gehen.
