Pferdediebe, Gebete und ein echtes Wunder

(Kontext: In einem Land, in dem Diebstahl oft das Ende einer Existenzgrundlage bedeutet, haben wir erlebt, dass Gott sich nicht an statistische Wahrscheinlichkeiten hält. Für unsere Haushilfe, die Jesus noch nicht kennt, wurde ein Gebet zur handfesten Erfahrung seiner Macht.)

Wenn Gebet auf harte Realität trifft

Wollt ihr euren Glauben an die Macht des Gebets stärken? Dann muss ich euch erzählen, was unsere Haushilfe heute erlebt hat! Letzte Woche wurden ihr nachts zwei Pferde gestohlen. Nachbarn hatten zwar beobachtet, wie vier Männer die Tiere unter ihrem Haus losbanden und wegführten, aber aus Angst trauten sie sich nicht einzugreifen. Am nächsten Tag bat sie uns um Urlaub, um sich auf die Suche zu machen. Marlen nutzte die Gelegenheit und betete gemeinsam mit ihr darum, dass Gott die Tiere zurückbringt.

Eine aussichtslose Suche

Sie fuhr mit ihrem klapprigen Fahrrad tagelang durch alle umliegenden Dörfer, doch niemand hatte die Pferde gesehen. Wir beteten währenddessen treu weiter. Natürlich wissen wir, dass Gott Wunder tun kann – aber in Kambodscha gestohlene Tiere zurückzubekommen, grenzt an das Unmögliche. Es gibt kaum ein größeres Wunder in diesem Kontext.

Die Flucht der Diebe

Heute Morgen kam sie freudestrahlend zur Arbeit: Die Pferde sind tatsächlich wieder da! Die Diebe hatten sie über 200 Kilometer weit weggebracht. Doch Gott führte sie geradewegs in ein Dorf, in dem unsere Haushilfe Verwandte hat. Diese hatten die Tiere bei einem früheren Besuch in Snoul gesehen und erkannten sie sofort wieder. Als die Verwandten hartnäckig nachhakten, woher die Pferde stammten, bekamen es die Diebe mit der Angst zu tun und ergriffen die Flucht!

Ein Geschenk des Himmels

Morgen hat sie wieder frei, um ihre Pferde nach Hause zu holen, die Gott ihr buchstäblich wiedergeschenkt hat. Wir sind tief berührt von dieser Bewahrung. Unser Gebet ist nun, dass sie durch diese Erfahrung nicht nur ihre Tiere zurückerhält, sondern den lebendigen Gott selbst in ihr Leben aufnimmt.

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