(Kontext: Während in Deutschland das „Sommermärchen“ gefeiert wird, herrscht auch in Kambodscha Ausnahmezustand. Doch hier geht es weniger um Tore, sondern um Wetten. Der Traum vom schnellen Reichtum treibt viele Menschen in den Ruin.)
Wetten gegen die Armut
An allen Ecken in Snoul und im ganzen Land kann man Wetten für die Spiele des Tages abschließen. In einem der ärmsten Länder der Welt scheint der ersehnte Reichtum plötzlich zum Greifen nah. Allein in der Hauptstadt Phnom Penh schätzt man die täglichen Wetteinsätze auf etwa 2 Millionen US-Dollar!
Die bittere Kehrseite
Doch wo das Geld knapp ist, führt die Gier oft direkt in die Kriminalität. Die Zahl der Einbrüche und Motorraddiebstähle ist seit Beginn der WM sprunghaft angestiegen. Ein Angestellter stahl sogar 40.000 US-Dollar von seiner Firma – und verlor alles in einem einzigen Spiel.
Wahre Genügsamkeit
Diese Ereignisse führen uns drastisch vor Augen, was die Bibel in 1. Timotheus 6 lehrt: Die Geldgier ist eine Wurzel allen Übels. Wer unbedingt reich werden will, verfällt schädlichen Begierden, die ins Verderben stürzen.
Wir wünschen unseren Freunden hier in Kambodscha so sehr, dass sie Jesus als ihren treuen Versorger kennenlernen. Er gibt seinen Kindern immer genug. In 1. Timotheus 6 heißt es so treffend:
„Jeder ist reich, der an Gott glaubt und mit dem zufrieden ist, was er hat.“
Wir haben nichts in diese Welt mitgebracht und können nichts mitnehmen. Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen. Wir wollen Jesus heute ganz bewusst für das danken, was wir haben, und in dieser Zufriedenheit leben.
