(Kontext: Februar 2009. Wir waren gerade erst aus Kambodscha zurückgekehrt und steckten mitten im Prozess, uns in Deutschland wieder heimisch zu fühlen. Alles war neu, vieles ungewohnt – doch genau in dieser Phase des Neuanfangs erlebten wir, dass Gottes Fürsorge nicht an Landesgrenzen haltgemacht hat.)
Am Samstag schenkte uns unser neuer Nachbar zwei wunderschöne, selbstgebaute Hasenställe. Er hatte beobachtet, wie unsere Kinder mit ihren neuen Hasen spielten, die allerdings noch ein richtiges Zuhause hatten. Da er die Ställe schon lange entsorgen wollte, gab er sie kurzerhand an uns weiter.
Die Ställe sind geräumig, sehen fast aus wie kleine Schweizer Chalets und wiegen stolze 80 kg pro Stück! Er hat sie damals extra so massiv gebaut, damit sie am 1. Mai nicht von übermütigen Jugendlichen weggetragen werden können.
Als wir abends im Bett mit den Kindern beteten und für dieses praktische Geschenk dankten, kam mir ein Gedanke: Wenn Gott schon so konkret an unsere Hasen denkt, wird er uns dann nicht erst recht versorgen? Wenn er unseren Tieren mitten in unserem deutschen Neuanfang schon diese Aufmerksamkeit schenkt, wie viel mehr dürfen wir dann auf seine Liebe für uns vertrauen?
Danke, Jesus, du meinst es wirklich gut mit uns – egal, wo auf der Welt wir gerade sind!
