Gebetshilfe auf dem Schulhof: Ein kleiner Sieg in der Khmer-Schule

(Kontext: Der Schulalltag in Kambodscha ist für unsere Kinder eine Welt für sich. Evelyn besucht die lokale Khmer-Schule – ein mutiger Schritt, der nicht immer ohne Reibereien abläuft. Doch gerade in den schwierigen Momenten darf sie erleben, dass Gott auch „kleine“ Gebete auf dem Pausenhof sehr ernst nimmt.)

Mut durch Freundschaft

Evelyn ist jetzt in der Khmer-Schule und es ist schön zu sehen, wie sie es genießt. Sie macht tolle Fortschritte und kann schon richtig schön schreiben. Ein großer Rückhalt ist dabei ihre beste Freundin Srey Char, die mit ihr in dieselbe Klasse geht. Diese Vertrautheit gibt ihr den nötigen Mut für den fremden Schulalltag.

Wenn die Freundin fehlt

Diese Woche wurde Evelyns Mut jedoch auf die Probe gestellt: Srey Char war krank und konnte nicht zur Schule kommen. Ohne ihre Freundin an der Seite war Evelyn ein leichtes Ziel für die anderen Kinder, die sie ziemlich gehänselt haben. In ihrer Not hat sie heute im Stillen gebetet: „Gott, lass mich doch bitte jemanden treffen, der freundlich zu mir ist.“

Zwei Überraschungen an einem Tag

Gott hat dieses leise Gebet direkt beantwortet. Kurz darauf kam ein Junge auf sie zu, setzte sich neben sie und die beiden sind prompt Freunde geworden! Damit aber nicht genug: Das Mädchen, das Evelyn am Tag zuvor noch so geärgert hatte, kam plötzlich zu ihr und schenkte ihr ein Bild.

Ist das nicht schön, wenn Kinder schon so früh solche ermutigenden Gebetserhörungen erleben? Es zeigt uns mal wieder, dass Gott im Großen wie im Kleinen wirkt – egal, ob es um Weltmission oder um den Frieden auf einem kambodschanischen Schulhof geht.

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