(Kontext: Die letzte Woche war die bisher schwierigste seit unserem Einzug in Snoul. Während Muriel unterwegs war, wohnte unsere neue Kollegin Rebecca allein in ihrem Haus direkt gegenüber von uns. Was dann geschah, hat uns alle zutiefst erschüttert.)
Zwei Nächte voller Angst
In der Nacht zum Dienstag bemerkte Rebecca Einbrecher in ihrem Wohnzimmer. Sie konnte sich geistesgegenwärtig verbarrikadieren und um Hilfe rufen, woraufhin die Diebe flüchteten. Das Schlimme: Wir hatten kurz zuvor noch eine Bibelstunde in ihrem Haus abgehalten. Vermutlich hatte sich einer der Besucher nach Ende der Stunde irgendwo versteckt.
Am nächsten Tag ließen wir das Haus sichern – stärkere Gitter, zusätzliche Schlösser. Rebecca zog sicherheitshalber in unser Gästezimmer. Doch die Diebe kamen in der nächsten Nacht zurück. Ein heftiges Tropengewitter verschluckte alle Geräusche. Während wir in unserem Haus am Fenster standen und Gott dankten, dass Rebecca in der Nacht zuvor an Leib und Leben verschont geblieben war, raubten die Täter das Haus gegenüber erneut aus. Sie stahlen viele wertvolle Sachen, darunter zwei Motorräder.
Ein Dorf im Ausnahmezustand
Wir sind schockiert und ängstlich. Auch die Nachbarschaft ist in Unruhe; nachts brennen in fast allen Häusern der Straße die Lichter. Die Polizei sucht nach den Tätern, doch die Verunsicherung bleibt tief in unseren Knochen sitzen.
„Geburtswehen“ einer neuen Gemeinde?
Und doch erleben wir mitten in diesem Schlamassel etwas Erstaunliches: Am gestrigen Sonntag hatten wir einen Rekordbesuch in unserer Bibelstunde. 15 Erwachsene, alle aus unserer direkten Nachbarschaft, kamen zusammen. Trotz des Terrors der Diebe ist Gott am Werk. Wir fragen uns: Sind diese massiven Widerstände vielleicht „Geburtswehen“? Entsteht hier gerade unter Druck eine starke Gemeinde? Bitte helft uns, diesen geistlichen Kampf im Gebet zu unterstützen!
